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04.10.2019 Freitag  Übungstag am der Wasserrettungsstation St. Heinrich am Starnberger See

Gemeinsames Mittagessen

Übungspause in der Wachstation

Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht des 31. August 2019 haben Mitglieder der Wachmannschaft vielfältige Einsatz-Szenarien geübt.

Nach intensiver Planung wurde die bereits im Frühjahr geborene Idee einer 24-Stunde-Übung Ende Juli realisiert. Auch wenn es nicht ganz 24 Stunden geworden sind, so war dieser Übungstag doch ein voller Erfolg. Doch der Reihe nach.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden die Übungsteilnehmer in die Tagesplanung eingewiesen.
Kurz darauf kamen die ersten Einsätze: gekentertes Segelboot, von einem Segelboot musste ein Patient mit Verdacht auf Herzinfarkt abgeborgen werden.
Unterstützt von einigen Kameraden des DLRG OV Haar herrschte bald große Betriebsamkeit an der Wasserrettungsstation in St. Heinrich. Ganz bewusst hatten sich die beiden Planer der Übung dafür entschieden, Einsätze auch parallel stattfinden zu lassen. In diesen Situationen waren der Wachführer und sein Funktionspersonel intensiv gefordert. Dank einer sehr soliden Teamleistung wurden die Einsatz-Szenarien durchweg erfolgreich abgearbeitet.
Vor dem Mittagessen wurden die Erkenntnisse der voangegangenen Übungen in der Runde besprochen. Anschließend gab es bei strahlendem Sonnenschein Mittagessen an der Station.
Auch am Nachmittag mussten diverse "Einsätze" abgearbeitet werden. Einmal waren es die Strömungsretter, die mit dem Raft an die Isar zum Ickinger Wehr ausrücken mussten, ein anderes war eine Jugendliche auf den glatten Steinen im Karniffelbach ausgerutscht und so unglücklich gestürzt, dass sie bewußtlos entdeckt wurde von von den Sanitätern versorgt werden musste. Parallel dazu musste Seglern deren gekentertes Segelboot wieder aufgerichtet werden.
Einen echten Einsatz hatten wir ebenfalls zu verzeichnen: Drei Jungs waren mit dem SUP unterwegs und hatten sich weit vom Ufer entfernt. Die besorgten Eltern kamen zu unserer Wasserrettungsstation und meldeten, dass sie Ihre Kinder nicht mehr auf dem Wasser ausmachen können. Die Übungen wurden sofort unterbrochen und die Boote machten sich auf die Suche, während die Eltern an der Station betreut wurden. Glücklicherweise konnten die drei schnell gefunden und wohlauf wieder an Land gebracht werden.
Es war bereits dunkel, als sich ein Fahrradsturz in einem Waldstück in der Nähe der Wasserrettungsstation ereignete. Hier waren einmal mehr die Sanitäter gefordert, die sich mit dem Pelikan Wolfratshausen 91/1, dem Einsatzfahrzeug unserer SEG, auf dem Weg zur "Unfallstelle" machten.
Zum Abschluss gab es noch eine Vermisstensuche im Bereich des Bojenfeldes beim Buchscharner Seewirt zu bewältigen. Ein zweifelsohne anspruchsvoller Einsatz, der erst nach Mitternacht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Bei der abschließenden Runde waren alle müde, aber zufrieden mit dem Übungstag.

Vielen Dank an alle: an die Organisatoren, die viel Zeit in die Ausarbeitung der einzelnen Übungsszenarien investiert haben und auch an alle Teilnehmer für ihr Engangement.

Kategorie(n)
Leitung Einsatz

Von: Leitung Einsatz

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